12 April 2018

Ioanninna - Meteora: Willkommen zum Kampf der Kulturen

Von nervender Kilometerfresserei erholt sich der Chronist an wunderbaren Plätzen. Nach dem albanischen Meeresparadies Ksamil führt die Reise ins griechische Ioanninia, dann zur Klostereinsiedeleien auf den Felsentürmen von Meteora. Am offenen Kaminfeuer im Camp Vrachos sinniert der Chronist über den Kampf der Kulturen, mit dem Twitter-Trump die Welt bedroht. 




Meine Erholung von Buntschland steht unter dem Sammelthema "Rentners Rummelplatz Reisen". Wenn ein Ort in seiner Schönheit, seinen Eindrücken, seiner Herrlichkeit, manchmal auch seiner Dämlichkeit soweit erforscht ist, wie mein Blog es mir, meiner Frau daheim und lieben Lesern bildreich beschrieben hat, geht die Reise weiter. Der Abschied aus Albanien, besonders aus meiner letzten Station Ksamil fällt mir schwer. Schöner kann die Welt doch nicht werden als in Ksamil!


Der Sonnenuntergang hinter Korfu, das kühlende Meerbad, das super saubere Camp, der gut sortierte Supermarkt, die netten Menschen dort, da hätte meine Rente für einige Woche mir die beste Zeit geschenkt. Doch irgendwas und irgendwie zieht es mich fast immer fort nach drei Tagen - selbst aus einem  Paradies wie Ksamil.



Die Fahrt mit der "Klapperfähre" ins nächste Dorf an die andere Seite des Ufers wäre auch mit dem Fahrrad ein herrlicher Frühlingsausflug gewesen, doch innere Unruhe zwingt den Reisenden wieder auf die Bahn. Schließlich sollten etwa 120 Kilometer ins griechische Ioaninna leicht zu fahren sein.


Etwa die ersten 20 Kilometer auf albanischen Grenz- und Schlaglochstraßen schafft man nach drei Ferientagen am Meer in aller Seelenruhe, rührt zwischen dem zweiten und dritten Gang bei 20 bis 30 km/h im Getriebe, geht manchmal auch in den ersten Gang zurück, um mit drei, vier Stundenkilometern durch knietiefe Schlaglöcher zu stolpern, hält an, steigt aus, macht sein Bild wie von der venizianischen Dreiecksburg an der anderen Uferseite. Die "Klapperfähre" hat für albanische Verhältnisse teure 10 Euro gekostet, dafür braucht meine rollende Klause wenig Diesel auf den langsamen Fahrten.


Mein letzter Blick auf einen herrlichen Gebirgssee im sonnigen Albanien. Auf der anderen Seeseite ragt mal kein Minarett aus dem Dorf empor, nein ein Kreuz ziert den Hügel. Die Formalitäten an der Grenze nach Griechenland waren schnell erledigt. Etwa fünfzehn Kilometer weiter gibt es eine erste Pause in Igoumenitsa.


Das Garmin-Navi hat nach etwa zehn Stunden neuer Installation von Software und Karten immer noch nicht die Fähigkeit gewonnen, mit Eingabe von Koordinaten ein Ziel zu zeigen. Aber immerhin kennt das Garmin die Strecke über den winzig kleinen Grenzübergang, während das TomTom überhaupt nicht erkennt, auf welcher Strecke der Wagen fährt und dauernd unsinnige Befehle raunzt, irgendwo umzukehren oder in irgendwelche Feldwege abzubiegen.


WiFi auf dem Camp in Ksamil hat dem Garmin acht MByte neue Daten aufgeladen, doch es verweigert nach wie vor die Eingabe von Koordinaten. Ob meine Fehlermeldung den Support von Garmin auf eine Idee bringt, wie das Gerät wieder über Koordinateneingaben ans Ziel mich führt, bleibt abzuwarten.




Die Pfeile [nach oben] und [nach unten] auf der linken Befehlszeile sind ausgegraut. Mit diesen Pfeilen ließ sich zuvor zum Menüpunkt [Koordinaten] navigieren. Doch diese Eingabe von Fahrtzielen über [Koordinaten] funktioniert nicht mehr.

Nach Igoumenitsa gleitet eine Autobahnstrecke von etwa 60, 70 Kilometern für 5,30 Euro mich über eine wunderbare Landschaft, teils bis auf 700 Meter Höhe, durch zahlreiche Tunnel bis kurz vor Ioannina.


In etwa vier Stunden Fahrt hat die Sonne hat das Auto auf bald 27 Grad aufgeheizt, nahezu unerträglich. Die laue Brise vom See erfrischt auch nicht richtig. Auf einer Strohmatte im Schatten des Autos kühlt langsam mein Körper ab.




Hier feiern die Menschen ihr Osterfest eine Woche später. Die Geschäfte sind allesamt, im Unterschied zu Albanien, geschlossen. Die Griechen genießen die Sonne, die Stadt, die Ruhe.


Mein erster Nachmittagsausflug nach Abklingen der Mittagshitze führt mich an die Gedenkstätte von Ali Pascha, mittlerweile schon gleichsam ein "guter Bekannter" nach Besichtigung seiner Burg am Porto Palermo.



Der gepökelte Kopf  von Ali Pascha erfreute den Sultan in Istanbul, an seinem restlichen Leichnam erfreuten sich wohl die Erbauer dieses prächtigen Grabes mit den wunderbaren Ziergittern, die - laut Tafel - 1999 die Ioannina-Antikfans getreu dem Original nachbauten.


Wie das damals auch immer gewesen sein mag, eins scheint mir sicher: Damalige Willkommenskultur gab es nicht wie heute in Buntschland. Wer damals kam, musste schon mit einigem Geschick die schwer verrammelte Festungspforten überwinden oder als Kaufmann mit erlesen Waren, als Künstler oder Handwerker mit gefragten Fähigkeiten gebraucht werden.


 
Mit "Geschick" in solche Festungen gewaltsam einzudringen, ist leicht untertrieben, denn Invasoren brauchten Kampferfahrung und Waffen, die "Menschen, die dort länger schon lebten", zwangen, den Invasoren die Toren zu öffnen, ihre Stadt zu übergeben und ihren Wohlstand steuerpflichtig den neuen Herrschern abzuführen..


Wer es sich am dortigen Ostersonntag auf dem Hauptplatz von Ioannina gut gehen ließ, muss eben wie der Tourist auf leidlich dicke Hose machen, also ausreichend Euroscheine in der Tasche haben. Das Bier kostet vier Euro. Es stolzieren zwar manche Stadtschönheiten mit wollig lockigen Haaren auf ihren Plattformschuhen mit herausgerecktem Gesäß und vorgewölbten Brüsten an der Auswahl begutachtender möglicher Begatter vorüber, doch das ist mir alles zu laut, hektisch und teuer.



Mir steht der Sinn nach Ruhe. Meine am See stehende Klause braucht Proviant, die Einkaufsliste ist lang, doch die Geschäfte sind geschlossen. Am Ostermontag öffnet das Burgmuseum um 10.00 Uhr. Meiner einsiedlerischen Reiseart liegt die Stille, Ruhe und die Einsamkeit. Zudem ist mein wichtigster Spielpartner der Rechner, die Kamera, Blogs und News via Internet.


Noch weniger als in lärmende Wohlstandsbürgertreffpunkte zieht es mich in dieses Elendsquartier von Wildcampern. Die Menschen, deren Pigmentierung, Haarfarbe und Kleidung auf Herkunft wie aus aus Afghanistan oder Pakistan schließen lässt, holen Wasser in Fünf-Liter-Plastikflaschen vom nahen Busbahnhof. Die Frauen verbergen ihren Haarschmuck unter Kopftüchern, was bei den fehlenden Sanitäranlagen Sinn macht. Die Kinder, von denen es mehr als genug gibt, spielen im Müll.


Profis der Medien-, Asyl- und Hilfsindustrie verdienen ihr Geld mit Kontakten zu "Unberührbaren", der Papst wäscht ihnen die Füße am Ostersonntag, mir reichen unauffällige Fotos beim Radeln. Medien, Filme und Berichte aus Afrika appelieren mit dem Elend von Kindern an christlich westliches Mitgefühl. Die CIA kalkuliert die Fertilitätsrate, die ursächlich Elend und Armut solcher Großfamilien verschuldet. Der Leser muss den Link nicht klicken, das Bildschirmfoto fasst die Ergebnisse zusammen.




  In "alten Zeiten" standen sich Invasoren und Landesverteidiger unversöhnlich gegenüber. In Ioaninna wechselten Römern, Normannen, Osmanen sich als Besitzer und Herrscher des Landes ab, bis sich zu Zeiten Ali Paschas ein gestärktes griechisches Nationgefühl die Menschen einigte.



An fast allen Orten lässt sich die Geschichte kollektiven Gemetzels aufspüren. Kunst, Denkmäler und Architektur beweisen wieder und wieder, hier wie fast überall, dass und wie Kriege die Geschichte bestimmen. Kriege der Kulturen, Glaubenskriege und immer Kriege um Wasser, Arbeitskräfte, Abgaben, Steuern - auch um die Reproduktionsfähigkeit von Weibern.



Feinde, welche hier durch wollten, mussten sich mehr anstrengen als bleibende Besucher Buntschlands, die zwar meist mit Smartphone, oft aber ohne Papiere einreisen. Wer abseits der Mainstream-Medien sich informiert, findet Artikel mit einem Titel wie "Der Irrweg der Generation Merkel".



Wer mehr als den Ausschnitt lesen will, klickt einfach den zuvor angegebenen Link.


Lebenszeit, Wissen, Verstand reichen mir nicht, um dem kollektivem, massenpsychotischem  Metzeln einen Sinn zu geben. Doch dass es so ist, lässt sich schwerlich bestreiten. Insofern belustigt mich, dass die deutsche Verteidigungsministerin von der Leyen für einige Millionen Uniformen für ihre etwa 400 schwangere Soldatinnen testen und anschaffen lässt. Zuvor wurden Soldaten zum Sterben und Töten gedrillt, ihnen als Gebärende und Mütter einen Platz in der Armee zu schaffen ist neu.


Nun gibt es für die Einwohner wie für Reisende wichtigeres, als über Krieg und Frieden zu spekulieren. Immerhin ließ sich am hiesigen Ostermontag zumindest ein Geschäft auftreiben, um Obst und Gemüse zu kaufen. Damit war mein schmackhaftes Brokkoli-Paprika-Zwiebel-Käse-Süppchen schnell gekocht. Zum Glück verdecken Wolken die Sonne, deren gnadenlosen Heizen mir das Leben schwer macht.

Nun mögen sich ja fromme Christenmenschen zum hiesigen Ostern mit der Auferstehung von den Toten trösten und von vergangenen wie heutigen Kriegsnachrichten ablenken.




Die Künstler voriger Jahrhunderte stellten sich Jesus als Richter vor. Doch wenn Kriegsherren wie Ali Pascha, die massenhaft metzelten, Jahrhunderte später ein renoviertes Grabmal ehrt, muss man fragen, was ist "gut und gerecht"?




"Gut und gerecht" waren wohl immer die Sieger, "böse und ungerecht" waren wohl immer die Verlierer, deren "Soldaten Mörder sind". Die Siegersoldaten dürfen sich unter Jesus, Allahs oder Jahves Segen als "Gute und Gerechte" sicher sein.


Was sich in mir, aus mir, durch mich wieder zusammenschreibt? Um eines der geflügelten Worte meiner lieben Frau daheim zu gebrauchen: "Ich kann nichts dafür...." Doch soviel Sonne hat mir heute noch nicht auf's Hirn gebrannt.

Die wenigen Stunden, die mir verbleiben in Ioaninna, pendeln zwischen erholsamer Ruhe und abenteuerlicher Anspannung. Vor meiner Aufbautür spielt das Leben seine theatralischen Aufführungen.


Auf und im alten MG posieren junge Damen für das Fotoalbum. Die Ruderer bringen ihre Boote rein und waschen das Seewasser ab. Der Kran hinter dem Auto hebt Schlauchboote mit Außenbordmotoren auf ihren Bootswagen an Land. Ein paar Kilometer am Ende des Sees liegt die größte Tropfsteinhöhlen des Landes, seit 1955 für das Publikum eröffnet.


Die zwei Millionen alten Tropfgebilde im tiefen Erdbauch faszinieren immer wieder. In alten Zeiten hatten Bären in der Höhle ihr Winterquartier.


Die Führung geht Trepp auf, Trepp ab dreiviertel Stunde lang über 1000 Meter mit begeisternden Ausblicken auf fantastische Naturattraktionen. Die Kühle der Höhle mit 18 Grad Celsius schafft ein angenehmes Gegengewicht gegen die drückende Schwüle der Höllensonne. Sie heizt meine Klause wieder einmal auf schier unerträgliche 28 Grad auf. Die schwarz aufziehende Wolkenfront drohte mit Gewitterreger. Doch am Abend hat sich das Gewölk wieder friedlich verzogen. Um drei Uhr in der Früh schiebt sich die abnehmende Mondsichel über den See in Richtung Horizont. Das Konzert der Vögel beginnt. Mein Tag rüstet zur Abfahrt - mal wieder, wieder weiter.

Mein Freund auf Urlaub in Japan begeistert sich wie mich mit einem Bild seines Frühstücks.


Bilder vom Frühstück sind leicht verdaulich. Schwerere Kost ist, was das Friedensmuseum in Hiroshima über den US-Atombombenabwurf berichtet.

Jeder sieht die Welt, wie es ihm nutzt: Roger Schawinski, ein Gegner der Szene um Ganser, Elsässer, Ken Jebsen und Mausfeld vermarktet sein Buch. Wer die öffentliche Aufmerksamkeit wie im schweizer Medium watson gewinnt, der macht Geld damit. Ist das anders bei Ganser, Ken Jebsen, Rainer Rotfuss, Pirincci, Abdel-Samad, Henryk M. Broder, Don Alphonso, David Berger - bei wem auch immer?





Willkommenskultur der Klöstereinsiedelen von Meteora


Eine verführerische Natur bezaubert die Pilger auf ihrem Fußweg zum Kloster Holy Trinity!



Doch vor meinen Wanderungen in die klösterliche Wunderwelt führt meine Reise von Ioaninna nach Kastraki mit den Meteora Klöstern der Bergregion Kalambaka. Die 100 Kilometer mit einer Tunnel reichen Autobahnstrecke für 5,30 Euro waren in etwa zweieinhalb Stunden zu schaffen. Der großartige Ausblick auf die blühend erwachte Frühlingslandschaft mit den Schneespitzen der Berge begeistert mich. Von etwa 1000 Meter Höhe schraubt sich eine kurvenreiche, aber gute Straße runter bis zum Camp auf etwa 250 Meter Höhe.



Das Städtchen ist für den Tourismus bestens gerüstet, das Camp Vrachos ist weitaus besser ausgestattet als das in Ioaninna. Die Sanitätsanlagen sind sauberer, das Wasser heißer, die Gaskocher für Zelter sind sauber.


Ein Paar, kurz vor der Verrentung, welches mit diesem 4,5-Tonner Flair schon in Ksamil, dann in Ioaninna meinen Weg kreuzte, trifft mich zum dritten Mal hier in Kastrati. 20.000 Euro für den 20 Jahre alte Flair, der dann noch ein paar Tausend Euro für Reifen, Hinterachse und Bremsen brauchte, ist ein guter Preis.



Die Felsen mit den Höhlen, die Klosteranlagen auf den Bergen machen Lust auf längere Ausflüge. Mein rollende Hütte steht im Halbschatten, doch die Sat-Antenne schafft Radio- und TV-Empfang.


In der kleinen Stadt versorgt mich die freundliche Dame von der Information mit Karten, Hinweisen auf Öffnungszeiten der Klöster, detaillierte Entfernungsangaben zu den Sehenswürdigkeiten einschließlich Angaben wie der 300 Stufen zum "Großen Meteoron" und den drei Euro Eintrittspreis pro Kloster, pro Person.




Es lässt sich ruhig und beschaulich leben in der kleinen Stadt. Selten brummt ein Schwerlastwagen durch die Straßen.



Die eindrucksvolle Byzantische Kirche aus dem 11. Jahrhundert darf man für zwei Euro Eintritt besichtigen.



Wie schon in der Tropfsteinhöhle darf man auch in der reich ausgemalten Kirche nicht fotografieren. Vom Kirchplatz schweift der Blick über Kalabaka zum Fluß und den fernen Bergen auf der anderen Talseite.





Nach wenigen Häusern und winzigen Gassen hinter der Byzantinischen Kirche beginnt ein romantischer Bergweg zum Kloster "Holy Trinity". Rascheln im Gebüsch verrät zwei Schildkröten. Was und wie es die Panzertiere machen, versteht ein Zoologe - mir ist es nicht klar.


Der Aufstieg über 300 Höhenmeter auf 540 Meter fällt leicht, da Wolken die Sonne verdunkeln. Die Willkommenskultur der Mönche verlangt nach korrekter Bekleidung beim Klosterbesuch: Kniefreie Röckchen sind ebenso wenig gestattet wie Männer mit Shorts. Frauen mit Hosen sind auch nicht gerne gesehen. Sie können ein Schürzchen ausleihen, um ihre "Scham", die sich verführerisch unter engen Hosen abzeichnen könnte, zu verbergen.


Sträucher und Bäume blühen, die Vögel zwitschern, der Ausblick ist berauschend.


Am Dienstag bleibt das Kloster "Holy Trinity" geschlossen, doch der Blick über die Anlage entschädigt für die Anstrengung des Aufstiegs.


In entspannter Ruhe geht es zurück zum Camp. Ein anderer Pilger hat sein kleines Zelt neben meiner Luxusklause aufgebaut.


Mit der Fliederblüte schreitet der Frühling in Richtung Sommer.


Das Abendlicht nimmt den Farben den Glanz, die rosaroten Blüten und das Himmelsblau verschwimmen in Pastelltönen.


Die Sonne verschwindet hinter den Bergen. Das Camp verwöhnt seine Besucher mit heißer Dusche. Morgens um 5.30 Uhr beginnt die verrückte Vogelwelt ihr fulminantes Konzert. Ein Eichelhäher landet gerade neben meinem Fenster in den Zweigen eines Busches. Glückliches Reisen und Rasten kann  nicht besser sein.

Willkommen zum Kampf der Kulturen


Im Fernsehen lässt Frank Plasberg Abdel-Samad zu Wort kommen.


Der gelehrte Mann hat gerade wieder sein neues Buch vorgelegt. Die Mönche auf ihren Felsen machten es sich einfach: Früher zogen Sie Besucher in Körben 40 Meter auf ihre Berginseln der Seligen hoch. Sicher sympathisiert mein Lebensgefühl eher mit solchen Sitten als mit Verhältnissen in No-Go-Gegenden, wo die Staatsmacht, die Polizei unser Recht verloren hat. Doch mag sein, dass in meiner Reiseeinsamkeit über die Jahre, mit meiner Frühlingsfluchten aus Buntschland und mit meinem Alter meine Fähigkeit zur Toleranz sinkt.



Mein Verständnis für Buntschlands Blödeleien geht gegen Null. Sprüche von alten Buntblödeln mit sanftem Lächeln oder von testosteron geladenen Blökblödeln decken sich nicht mit meiner Lebens- und Reiseerfahrung. Zu Sprüchen wie

"wir müssen mehr teilen" oder

"wir haben Afrika viel Unrecht getan"
oder

"Refugees welcome" oder

"kein Mensch ist illegal" oder

"no nation no border"


ist schon genug geschrieben. Vielversprechend sind Ansätze von Glaubensabtrünnigen, welche den koranischen Kampf mit anmaßenden Forderungen oder Vorteil forderndem Opfergehabe Paroli bieten. Pirincci kämpft an vorderster Front, viele helfen.




Zurück zur Willkommenskultur der Klöster




Ein 3-D-Video im Kulturzentrum erzählt von den Anfängen der Einsiedelei. Die Ersten haben sich in unerreichbare Höhen verzogen, um sich vor Gesindel zu sichern. Die Höhlen waren anfangs nur durch waghalsige Kletterei zu erreichen. Heute üben Kletterer ihre Künste an den Felsen.



Sieben dieser Klöster sind heute noch bewirtschaftet, früher waren es mehr. Einige Ruinen sind nur noch von meisterhaften Kletterern zu erreichen.


Die Versorgung erfolgt zum Teil über Seilbahnen, Besucher müssen sich über Treppen ans Ziel vorarbeiten.

Great Meteoron - 300 Stufen
Varlaam              - 120 Stufen
Rousanou           - 210 Stufen
Saint Nicholas    - 100 Stufen
Holy Trinity        - 150 Stufen
Saint Stephen      - keine Stufe

Hier steht der Pilgerer vor der verschlossenen Klosterpforte von Great Meteoron. Dabei merkt der Pilgerer, dass in Griechenland die Uhr schon eine Stunde weiter ist als daheim in Buntschland.


Ohne Recherche im Internet ist der Pilger noch fremder in der Fremde.


Eher schaffen Umwelteinflüsse Höhlen in Felsen als dass Schriften, Fakten, Bilder oder Berichte die Ideologie Willkommenskultureller Schuldkultur auch nur ankratzt.


Ein gute Nachricht erreicht mich aus Buntschland. Auch mein Bruder hat sich wieder als freiheitsdurstige Wohnmobilist mit dem passendem Fahrzeug ausgerüstet. Bleibt zu hoffen, dass wir uns wieder, wie einst in Marokko, in der schönen Wunderwelt treffen und kultrelle Kämpfe und Krämpfe  von Buntschland daheim wenigstens für eine geraume Weile hinter uns lassen. Wer mehr von meinem Bruder, der fast immer im Frühjahr seine blühenden Blumen im heimischen Garten bloggt, klickt einfach hier


Gleichgültig, ob sich Menschen in ihrem Garten oder fern der Heimat in ihrem Wohnmobil erholen, wer kenntnisreich und scharfsinnig sich über die Verhältnisse in Buntschland auslässt, der emigriert am besten, ins Innere seines Gartens oder in die Wunderwelt fern der Heimat.




Schlicht und sachlich formuliert nach Faktenlage. Anders ausgedrückt:

Wer nicht mit beiden Beinen auf Sinn, Geist, Buchstabe und Gesetz von Verfassung und Völkerrecht steht, wer sich nicht mit Herz und Schwurhand zu Verfassung und Völkerrecht offen bekennt, den verfolgen gesetztestreue Bekenner zu Verfassung und Völkerrecht als Staats- und Volksfeinde. Es kann für Staats- und Volksfeinde keine Freiheit einer eigenen, einer anderen Meinung geben, als was Verfassung und Völkerrecht als allein gültige Grundlage des Gemeinwesens alternativlos festschreiben.

Für Volks-, Staats- und Verfassungsfeinde kann es in letzter Konsequenz nur eine konzentrierte Kasernierung in Ghetto-Gefilden geben, wo diese keine Gefahr für bekennende Bürger, Betreuer und wehrhafte Verteidiger von Verfassung und Völkerreicht darstellen.

.

Nach acht Tagen sollte dann morgen schon Katerini zu erreichen sein, was für eine Strecke von 415 Kilometern doch eine gute Leistung darstellt, oder?


Ein freier, froher Urlaubs- und Erholungstag vor der nächsten Etappe wird noch ein paar Impressionen mehr erbringen, doch so wie der Blog jetzt ist, geht er online. Wen es noch interessiert: Don Alphonso zensiert jetzt nicht als FAZke sondern als WELTler:



In eigener Sache:

Wer aktuelle Links von mir erhalten will, einfach eine Mail ohne Text und Betreff an

n0by-subscribe@yahoogroups.com

schicken, danke.


Und noch 'nen Nachtrag: Da rühmt sich doch der Südamerika-Fahrer seit bald drei Jahren noch, dort die armen Menschen um die Steuer zu betrügen - öffentlich in seinem Blog - und sonst ist er gutmenschelnd links-rot-grün versifft unterwegs mit seiner Meinug. Ist doch nicht zu fassen! Sein Kommentar als Bildunterschrift!

On the way we found a black market for Diesel-fuel it was only about a third of the official price and even cheaper as in Ecuador.

Man liest aus dem Kommentar förmlich heraus, wie er sich bei der Füllung seiner 800 Liter-Tanks die Ersparnis rausrechnet.


Garmin-Support repariert mein Navi!


Nach dem acht GByte-Update von Garmin-Software und Karten in Ksamil schickte mir heute der Garmin-Support eine weitere Handlungsanweisung.


Bitte gehen Sie auf folgenden Link und führen eine Gerätesoftware durch.
https://www.garmin.com/de/support/updates-downloads/software-updates/
Sollte dies keinen Erfolg bringen, führen Sie bitte einen Hardreset wie folgt durch:
Hinweis: Ein Hardreset löscht alle gespeicherten Positionen (Wegpunkte/Favoriten)1 und setzt das Gerät auf Werkseinstellungen zurück. Wenn Sie Ihre Adressen, Favoriten oder Routen sichern möchten, folgen Sie der Beschreibung unter ähnliche Artikel.
1.    Schalten Sie das Gerät aus und entfernen es vom Computer
o    Stellen Sie sicher, dass das Gerät ausgeschaltet und NICHT im Standby ist. Halten Sie die Einschalttaste gedrückt, bis die Abfrage zur Abschaltung erscheint.
2.    Drücken Sie mit dem Finger in die untere rechte Ecke des Bildschirms und halten diese gedrückt.
3.    Schalten Sie das Gerät ein und halten die Ecke weiterhin gedrückt
4.    Sobald die Frage "Wirklich alle Benutzerdaten löschen?" erscheint, lassen Sie die untere rechte Ecke los.
5.    Beantworten Sie die Frage mit "Ja"
o    Wenn der Text nicht in Deutsch ist, drücken Sie auf die rechte Schaltfläche
Diese Geräte können ebenso über das Menü zurückgesetzt werden:
1.    Tippen Sie im Hauptmenü auf „Karte“
2.    Tippen Sie auf das Datenfeld „Tempo“
3.    Drücken und halten Sie den Tacho (Geschwindigkeitsanzeige) für ca. 5 Sekunden
4.    Wenn die „Diagnostic Page“ erscheint, können Sie den Finger vom Bildschirm nehmen
5.    Tippen Sie auf „Clear all user data“
6.    Wenn die Frage "Wirklich alle Benutzerdaten löschen?" erscheint, tippen Sie auf „Ja“
Das Gerät setzt sich nun zurück. Folgen Sie den Anweisungen am Bildschirm und lassen das Gerät ca. eine halbe Stunde an EINEM Ort mit freier Sicht zum Himmel. Das Gerät hat so die Möglichkeit, die kompletten, von den Satelliten ausgestrahlten, Informationen zu erhalten.
1 Obwohl der Hardreset alle gespeicherten Positionen (Wegpunkte/Favoriten) löscht, bleiben alle auf das Gerät übertragenen benutzerdefinierten Points of Interest (POI) bestehen.
Weitere Hilfestellungen zu diesem und anderen Themen finden Sie auch unter
https://support.garmin.com/faqSearch/faq/textsearch
Mit freundlichen Grüßen
Kathleen Kunert

Heute am "freien" Tag vor der nächsten Etappe fiel es mir leicht, in aller Ruhe die Anweisungen zu befolgen. Dann tauchte der Menüpunkt auf  [Apps hinzufügen] und Wunder über Wunder gab es dort den Eintrag [Koordinaten]. Freudig erregt erfüllte der Punkt meine Erwartungen: Die Koordinaten waren wieder da!

Garmin ist damit TomTom-Navi haushoch überlegen. Allein die Anzeige von Himmelsrichtung und Höhe ist eine willkommene Hilfe. Danke Garmin!




Meine letzten Bilder heute vom letzten Radausflug zum Fluß beim Anblick der riesigen Felsen, die mich immer wieder aufheitern. Für Treckerfahrer den Reperaturbetrieb und für Wasserfreunde der Fluß im Tal.




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